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Lastminute Lanzarote Länderinformation:
Lanzarote Reise-InfosLanzarote
Diese Insel ist die am weitesten östlich gelegene Kanareninsel.
Die Landschaft auf Lanzarote erinnert an eine Mondlandschaft, im 18. und 19. Jahrhundert gab es viele Vulkanausbrüche, die einen großen Teil der Insel mit Lava und Asche bedeckten. Die vulkanische Asche und die zahlreichen Krater werden heutzutage von den Inselbewohnern zum Weinanbau genutzt.
Inselhauptstadt von Lanzarote ist die Hafenstadt Arrecife an der Südostküste. In der Festung San José in der Stadt befindet sich das Museo de Arte Contemporáneo (Museum für Zeitgenössische Kunst). Das Museum wurde 1976 eröffnet und zeigt Werke von internationalen Künstlern, u.a. von Picasso und Miro.
Außerhalb Arrecife liegen die Strände El Reducto und El Cable. Die César Manrique Fundación ist ein Kunstzentrum, das von dem in Arrecife geborenen Künstler César Manrique gegründet wurde. Das Museumsgebäude in Taro de Tahiche ist selbst ein Kunstwerk, Manrique erbaute es nach eigenen Plänen auf fünf großen Lavablasen, die durch kleine Korridore miteinander verbunden wurde. Hier können Werke von Manrique und anderen Künstlern besichtigt werden.
Die Verbindungen zu den anderen Städten dieser Region von Lanzarote sind gut. Es gibt lange Strände mit schwarzen oder weißem Sand, einige der schönsten sind die Puerto del Carmen, Playa Blanca und Famara. Die höchsten Gebiete liegen im Norden und Osten. In der alten Inselhauptstadt Teguise befindet sich das Castillo de Guanapay, die Burg Santa Barbara, die im 16. Jahrhundert auf der Spitze des Guanapay erbaut wurde. In der Burg befindet sich heute ein Museum.
Am Fuße des vor 3000 Jahren ausgebrochenen Vulkans Monte de la Corona im Norden von Lanzarote liegen die Jameos del Agua, ein Höhlensystem von fast 6 km Länge. Die Jameos (wörtlich: Lavablasen) sind Hohlräume aus Lava, die durch eine Explosion vulkanischer Gase entstehen. Die Lavahöhlen sind durch Tunnel miteinander verbunden (ausgebaut wurde das Höhlensystem 1968 von dem Künstler César Manrique, s.o.), in einer der Höhlen befindet sich ein Konzertsaal mit wunderbarer Akustik. In den Jameos leben einige endemische Tierarten, die blinde Albinokrabbe ist wohl eine der seltensten und wurde zum Wahrzeichen der Jameos del Agua gemacht. Ein weiterer Teil der Jameos sind die Cuevas de los Verdos, das längste vulkanische Gangsystem der Welt. Während des 17. Jahrhunderts suchte die einheimische Bevölkerung in diesen Höhlen Schutz vor Piraten und Sklavenhändlern.
Am Nordende von Lanzarote befindet sich der Mirador del Río, ein Aussichtspunkt auf einer 479 Meter hohen Klippe. Der Mirador, eine Aushöhlung in der Klippe, in der sich ein Restaurant befindet, ist eine weitere Schöpfung von Manrique. Von hier hat man eine wundervolle Aussicht auf die kleinen Inseln La Graciosa und Clara Montana. Der Timanfaya Nationalpark nimmt fast ein Drittel der Insel ein. Der Park besteht aus fast unbewachsener Vulkanlandschaft, hier wohnen seltene Tierarten und es gibt über 180 verschiedene Pflanzenarten. Besonders beliebt sind Kamelritte zu den Vulkanen.

