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TUI stellt Programme für Sommerurlaub 2006 auf Kuba vor

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Die TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, hat die Sommersaison 2005 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen. Bei den gebuchten Umsätzen verzeichnete TUI Ende Oktober in Deutschland ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Gäste wuchs um 14,7 Prozent.

 

Auch die TUI hat für 2006 ein reiches Reise-Programm zusammen gestellt.

 

„Mit dem Verlauf der Sommersaison sind wir sehr zufrieden. Trotz Terror und Naturkatastrophen haben wir ein sehr robustes Wachstum hingelegt“, sagte TUI Deutschland-Chef Dr. Volker Böttcher zur Vorstellung der Sommerkataloge 2006 in Varadero auf Kuba. Die Buchungsentwicklung in der vor zwei Wochen begonnenen Wintersaison 2005/2006 hat sich nach einem zunächst guten Start inzwischen abgeschwächt. Derzeit liegen die gebuchten Umsätze der deutschen TUI Veranstaltermarken auf Vorjahresniveau. Die Zahl der Gäste liegt im Vergleich zum Vorwinter mit 6,2 Prozent im Plus. Als Gründe für die Entwicklung nannte Böttcher unter anderem die Terroranschläge von Sharm-el-Sheikh und eine bisher noch abwartende Konsumzurückhaltung in Folge der unklaren politischen Verhältnisse unmittelbar nach der Bundestagswahl. Für die Sommersaison 2006 kündigte Böttcher ein Feuerwerk an Produktinnovationen, leicht gestiegene Reisepreise aufgrund der Ölpreisentwicklung sowie ein spürbares Umsatzwachstum an.

 

Rekordpreise für Öl sorgen für leicht steigende Reisepreise

Die Reisepreise verteuern sich aufgrund der unverändert hohen Ölpreise in der Sommersaison 2006 nach Böttchers Angaben leicht. Er verwies darauf, dass Flugbenzin vor rund einem Jahr 470 US-Dollar pro Tonne kostete. „Heute müssen die Fluggesellschaften mit rund 620 US-Dollar pro Tonne 30 Prozent mehr bezahlen“, so Böttcher. Diese Entwicklung spiegele sich in den Reisepreisen wider. Im Durchschnitt kostet Urlaub über alle TUI Kataloge daher im nächsten Sommer rund 2,3 Prozent mehr. Der TUI Deutschland-Chef verwies darauf, dass Urlauber die leicht gestiegenen Preise durch Frühbuchervorteile und weitere Sparangebote kompensieren können. Auf der Ebene einzelner Urlaubsziele ist die Entwicklung unterschiedlich. Reisen auf die Balearen, mit Abstand wichtigstes Urlaubsziel der Deutschen, werden lediglich um ein Prozent teurer. Die Preise für Urlaub auf den Kanarischen Inseln, in Marokko und Portugal gehen um drei Prozent nach oben. Fernreiseziele wie beispielsweise Kuba und die Dominikanische Republik verteuern sich aufgrund des hohen Fluganteils am Gesamtreisepreis um fünf Prozent. Schnellentschlossene können im Rahmen der Frühbucherstrategie erheblich sparen, zum Beispiel im Hotel Esperanza Mar auf Mallorca bis 189 Euro pro Person während der Ferienzeit. Zusätzlich zum klassischen Frühbuchervorteil mit Stichtag 31. März 2006 hat TUI den exklusiven 60-Tage-Preisvorteil deutlich ausgebaut. Inzwischen bieten diesen Preisvorteil 600 Hotels in 25 Zielgebieten an.

 

Gewinner und Verlierer im Sommer 2005

Zu den Gewinnern der Sommersaison 2005 zählt in diesem Jahr Mallorca. „Die Lieblingsinsel der Deutschen schließt die Saison mit einem Gästeplus von neun Prozent ab“, so Böttcher. Auch die traditionell für TUI wichtigen Kanarischen Inseln legten zu und wuchsen um vier Prozent. Einen regelrechten Boom erlebt derzeit das Königreich Marokko. Böttcher: „Wir wollten Marokko aus dem Dornröschenschlaf wecken. Das ist uns eindrucksvoll gelungen“. Mit einem Gästezuwachs von 31 Prozent sticht Marokko in diesem Sommer fast alle Mittelmeeranrainer aus. Lediglich Italien konnte aufgrund eines deutlichen Ausbaus der Flugziele in den TUI Katalogen ein noch größeres Wachstum (+40 Prozent) hinlegen. Ebenfalls positiv verlief die Entwicklung in Portugal (+8,5 Prozent), auf Zypern (+23 Prozent) sowie in den Autoreiseländern Deutschland (+20 Prozent) und Österreich (+39 Prozent). Unter den Fernreiseländer verzeichneten die USA (+43 Prozent) und Kenia (+63 Prozent) die höchsten Wachstumsraten.

 

Zu den Verlierern der Sommersaison 2005 zählt Ägypten. Vor dem Hintergrund des Terroranschlags von Sharm-el-Sheikh sind die Buchungen spürbar zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Zahl der Urlauber um zehn Prozent. „Immerhin ist die Nachfrage im Gegensatz zu früheren Ereignissen nicht komplett eingebrochen“, so Böttcher. Und weiter: „Die Deutschen begegnen Terroranschlägen und Naturkatastrophen mit einer neuen Art von Realismus. Konnte man früher ein Zielgebiet nach gravierenden Ereignissen für ein Jahr von der touristischen Landkarte streichen, sind die Auswirkungen heute deutlich geringer“. Böttcher zeigte sich für die weitere Entwicklung Ägyptens zuversichtlich: „Die Buchungen kommen jetzt zurück. Im Wochenvergleich wachsen wir zwischen Nil und Rotem Meer zurzeit prozentual zweistellig“. Ebenfalls nicht an die Erfolge vergangener Jahre anknüpfen konnte Bulgarien mit einem Gästeminus von rund 14 Prozent. Die vom Tsunami betroffenen Urlaubsländer entwickelten sich unterschiedlich. Während Sri Lanka unter einem Gästerückgang von 37 Prozent litt, beendeten die Malediven die Sommersaison nur noch mit einem Minus von 11 Prozent. Thailand hat die Anfangsverluste inzwischen wieder wettgemacht und schließt die Sommersaison 2005 auf Vorjahresniveau ab.

 

Feuerwerk an Innovationen für die Sommersaison 2006 angekündigt

Für die Sommersaison 2006 kündigte Böttcher ein Feuerwerk an Innovationen an. Drei Sport-Kataloge, Flusskreuzfahrten, Selbstversorgerprogramme und Urlaub bei TUI Vital mit Krankenkassen-Bezuschussung zählen zu den zahlreichen Neuheiten des Reisesommers 2006. Zudem wird Reisen in der Zeit der Fußball-WM bei TUI so günstig wie nie. Attraktive Sparmöglichkeiten und spezielle Angebote für jede Fußball-Zielgruppe – vom Hardcore-Fan bis zum Fußballverweigerer – sorgen für ein ideales Zusammenspiel von Fußball und Reisen. Insgesamt warten auf TUI Gäste weit über 10.000 Angebote in 45 Katalogen und über 80 Ländern rund um den Erdball.

 

Ausblick 2006

Für die aktuell laufende Wintersaison 2005/2006 rechnet die TUI Deutschland mit einem leichten Marktwachstum. „Unsere Frühbucherkampagne hat uns einen guten Start in die Saison verschafft. Seit dem Spätsommer hat der Markt aber an Dynamik verloren“, so Böttcher. Für die TUI erwartet er daher am Ende der Wintersaison ein leichtes Plus. In der für das Geschäft bedeutenderen Sommersaison 2006 setzt Deutschlands führender Reiseveranstalter wieder auf ein deutlicheres Wachstum. „Ich erwarte ein Umsatzplus von vier bis fünf Prozent für den Sommer und das bei einer maßvollen Kapazitätspolitik.“ Zur Begründung für den positiven Ausblick sagte Böttcher: „Alle Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute und die jüngste GfK-Konsumklimastudie prognostizieren Wachstum und eine höhere Anschaffungsneigung der Verbraucher“. Diese Gutachten seien alle nach Aufnahme der Koalitionsverhandlungen in Berlin durchgeführt worden und spiegelten eine verbesserte Grundstimmung der Verbraucher wider. „Wenn die neue Regierung steht, werden viele Menschen auch ihre abwartende Haltung ändern.“ Und weiter: „Es gibt momentan also genügend Gründe, optimistisch für das kommende Jahr zu sein“.